Wie man einen langsamen Computer per Fernzugriff diagnostiziert: Checkliste eines IT-Technikers

 

Wie man einen langsamen Computer aus der Ferne diagnostiziert: Eine IT-Checkliste

Ferndiagnose von PCs in der RemoteToPC Bildschirm „Computer verwalten“
RemoteToPC Gibt IT-Technikern Systeminformationen über die von ihnen betreuten Computer, bevor sie eine Fernwartungssitzung beginnen.

Ein Support-Ticket geht ein:

„Mein Computer ist wirklich langsam.“

Für einen IT-Techniker sagt diese Beschreibung nicht sehr viel aus.

Ist der Prozessor überlastet? Geht dem Computer der Arbeitsspeicher aus? Verbraucht eine Anwendung den Großteil der Systemressourcen? Ist die Festplatte fast voll? Funktioniert eine Anwendung oder ein Windows-Dienst seit Kurzem nicht mehr richtig?

Die traditionelle Vorgehensweise besteht darin, sich per Fernzugriff auf den Computer zu verbinden, den Task-Manager, die Ereignisanzeige und die Systeminformationen zu öffnen und sich umzusehen.

Aber es gibt einen besseren ersten Schritt:

Informieren Sie sich über die Vorgänge auf dem Computer, bevor Sie die Kontrolle darüber übernehmen.

Modernes Fernverwaltung von Computern Mithilfe solcher Tools können IT-Techniker den Zustand eines Computers über eine zentrale Managementoberfläche einsehen. RemoteToPC wurde um diese Idee herum konzipiert: Fernzugriff ist wichtig, aber IT-Support beginnt oft bevor Sie öffnen eine Remote-Desktop-Sitzung.

Hier ist eine praktische Checkliste zur Ferndiagnose eines langsamen Windows-Computers.


1. Beginnen Sie mit dem allgemeinen Gesundheitszustand des Computers.

Bevor Sie bei der Fehlersuche in einzelnen Anwendungen helfen, sollten Sie den allgemeinen Zustand des Computers überprüfen.

Zu den ersten Dingen, die ein IT-Techniker überprüfen sollte, gehören:

  • CPU-Auslastung
  • Speichernutzung
  • Verfügbarer Speicherplatz
  • Systemverfügbarkeit
  • Computerspezifikationen
  • Ausführen von Prozessen
  • Aktuelle Windows-Ereignisse

Anhand dieser wenigen Informationen lässt sich schnell feststellen, ob die Beschwerde des Benutzers auf fehlende Ressourcen, eine außer Kontrolle geratene Anwendung, fehlerhafte Software oder einfach einen zu schwachen Computer zurückzuführen ist.

RemoteToPC Fernverwaltung und -überwachung Die Tools sind so konzipiert, dass sie diese Art von Informationen IT-Technikern zugänglich machen. Computer verwalten Bereich.

Anstatt blindlings eine Verbindung zu jedem Computer herzustellen, der ein Problem hat, können Sie damit beginnen, zu untersuchen, was der Computer tatsächlich tut.

Vom IT-Arbeitsplatz/NOC

Wenn jemand sagt, sein Computer sei langsam, widerstehen Sie der Versuchung, ihn sofort neu zu starten.

Ein Neustart kann das Problem zwar vorübergehend beheben, aber er kann auch einige der Hinweise beseitigen, die Ihnen zeigen, warum der Computer überhaupt langsam geworden ist.

Erst schauen. Dann neu starten.


2. Überprüfen Sie die CPU-Auslastung

Eine hohe CPU-Auslastung ist eine der offensichtlichsten Ursachen für einen langsamen Computer.

Wenn die Prozessorauslastung über einen längeren Zeitraum nahe ihrem Maximum bleibt, stehen Windows weniger CPU-Ressourcen für alle anderen Aufgaben zur Verfügung, die der Benutzer erledigen möchte.

Ein Techniker sollte fragen:

  • Ist die CPU-Auslastung momentan ungewöhnlich hoch?
  • Ist der Wert weiterhin hoch?
  • Läuft der Computer im Leerlauf, zeigt aber trotzdem eine hohe CPU-Auslastung an?
  • Welcher Prozess ist verantwortlich?
  • Ist dieser Prozess erwartbar?
  • Hat sich eine Anwendung, ein Update oder ein Dienst in letzter Zeit anders verhalten?

Die CPU-Informationen allein reichen nicht immer aus, um das Problem zu identifizieren, aber sie geben Hinweise darauf, wo man als Nächstes suchen sollte.

Bei hoher CPU-Auslastung besteht der nächste Schritt üblicherweise in der Erfassung von Prozessinformationen.


ABBILDUNG 2 — HIER EINFÜGEN

Fernüberwachung von CPU und Arbeitsspeicher für den IT-Support
Die Überprüfung der CPU- und Speicherauslastung kann einem IT-Techniker sofort einen Hinweis darauf geben, warum ein entfernter Computer schlecht funktioniert.

3. Speichernutzung prüfen

Die CPU ist nicht die einzige Ressource, die einen Computer quälend langsam erscheinen lassen kann.

Ein Windows-Computer, bei dem der verfügbare Arbeitsspeicher (RAM) knapp wird, verbringt möglicherweise zunehmend Zeit damit, Daten zwischen dem physischen Speicher und der Auslagerungsdatei zu verschieben.

Der Nutzer kann Folgendes melden:

  • Die Bearbeitung von Anträgen dauert lange.
  • Das Wechseln zwischen Programmen wird träge
  • Browser-Tabs werden ständig neu geladen
  • Der gesamte Desktop friert zeitweise ein.
  • Programme reagieren nicht mehr

Nochmals, beschränken Sie sich nicht nur auf den Prozentsatz.

Fragen Sie nach , warum die Speicherauslastung hoch ist.

Verbraucht ein Programm mehrere Gigabyte RAM?

Gibt es Dutzende von Browserprozessen?

Hat eine Anwendung im Laufe des Tages zunehmend mehr Speicherplatz verbraucht?

Oder handelt es sich einfach um einen älteren PC mit zu wenig Arbeitsspeicher für die aktuelle Arbeitslast?

Die Möglichkeit, den Speicherzustand der Maschine zusammen mit den Hardwareinformationen einzusehen, liefert dem Techniker wertvolle Kontextinformationen.

Eine Maschine, die 7 GB Arbeitsspeicher nutzt, hat etwas ganz anderes, als wenn 8 GB installiert sind, als wenn 32 GB installiert sind.


4. Schauen Sie sich die laufenden Prozesse an

Hier erweist sich die Ferndiagnose als besonders nützlich.

Ein Computer kann eine hohe CPU- oder Speicherauslastung anzeigen, aber der Ressourcenprozentsatz gibt lediglich an , dass ein Problem besteht.

Die Prozessliste kann Ihnen Aufschluss über die Ursache geben.

Bei der Fehlerbehebung auf einem Remote-Computer sollten Sie nach folgenden Prozessen suchen:

  • Ungewöhnlich hohe CPU-Auslastung
  • übermäßige Nutzung von Speicher
  • Sie rennen, wenn sie es nicht sollten.
  • Wiederholtes Starten oder Stoppen
  • Bezieht sich auf eine Anwendung, die laut Benutzerangaben nicht ordnungsgemäß funktioniert.
  • Unbekannt und weiterer Untersuchung würdig

Nehmen wir beispielsweise an, der Benutzer meldet, dass der gesamte Computer immer dann langsam wird, wenn eine bestimmte Geschäftsanwendung ausgeführt wird.

Sie überprüfen das Gerät per Fernzugriff und stellen Folgendes fest:

CPU: 96 %

Dann schaut man sich die laufenden Prozesse an und stellt fest, dass die Anwendung für den größten Teil davon verantwortlich ist.

Sie wissen nun wesentlich mehr über das Problem, noch bevor Sie die Kontrolle über den Bildschirm des Benutzers übernommen haben.

Das ist der Unterschied zwischen einfachem Fernzugriff und nützlicher Ferndiagnose des PCs.


 

Laufende Windows-Prozesse auf einem Remotecomputer anzeigen
Prozessinformationen helfen Technikern, von der Annahme „Der PC verbraucht zu viele Ressourcen“ zur Identifizierung der möglicherweise verantwortlichen Anwendung oder des Prozesses zu gelangen.


5. Verfügbaren Speicherplatz prüfen

Der Speicherplatz wird leicht übersehen.

Bei einem Computer mit sehr wenig freiem Festplattenspeicher können allerlei Folgeprobleme auftreten.

Windows benötigt freien Speicherplatz für temporäre Dateien, Updates, Anwendungsdaten, Caching und die Auslagerungsdatei.

Wenn Sie Probleme mit einem langsamen Computer beheben möchten, überprüfen Sie Folgendes:

  • Gesamte Laufwerksgröße
  • Verfügbarer Speicherplatz
  • Ob das Systemlaufwerk fast voll ist
  • Ob geringer Festplattenspeicher mit anderen gemeldeten Problemen zusammenhängt

Eine nahezu volle Systemfestplatte bedeutet nicht automatisch, dass Sie die Ursache des Problems gefunden haben, sollte aber nur selten ignoriert werden.

RemoteToPC kann auch bieten Systemüberwachungs- und Managementinformationen Es geht um verwaltete Computer, die IT-Technikern helfen, Ressourcenprobleme zu identifizieren, ohne die Maschine physisch aufsuchen zu müssen.


6. Windows-Ereignisse nicht ignorieren

Informationen zu CPU, Speicher und Prozessen zeigen Ihnen, was die Maschine gerade tut.

Windows-Ereignisse können Ihnen Aufschluss darüber geben, was geschehen ist, bevor Sie dort ankamen.

Dies ist besonders hilfreich bei sporadisch auftretenden Problemen.

Der Benutzer könnte Ihnen Folgendes sagen:

„Es ist heute Morgen zweimal eingefroren, aber jetzt funktioniert es wieder.“

Das ist eine der frustrierendsten Arten von IT-Problemen, denn wenn der Techniker der Sache nachgeht, kann alles völlig normal aussehen.

Aktuelle Windows-Ereignisse könnten Hinweise liefern zu Folgendem:

  • Anwendungsabstürze
  • Dienste werden unerwartet abgeschaltet
  • Unerwartete Abschaltungen
  • Windows-Fehler
  • Hardwarebezogene Probleme
  • Softwarefehler
  • Update-Probleme

Deshalb sind Prozess- und Ereignisinformationen zusammen so nützlich.

Ein verdächtiger oder fehlerhafter Prozess kann Sie auf die betreffende Anwendung hinweisen, während die zugehörigen Ereignisse weitere Informationen darüber liefern können, was tatsächlich passiert ist.


7. Überprüfen Sie die Hardware, bevor Sie Windows die Schuld geben.

Manchmal ist mit Windows eigentlich gar nichts falsch.

Möglicherweise ist der Computer für die vom Benutzer gewünschten Aufgaben einfach nicht leistungsstark genug.

Systeminformationen sind hier äußerst nützlich.

Prüfen Sie beispielsweise Folgendes:

  • CPU-Modell
  • Installierter Speicher
  • Betriebssystem
  • Datenträgerinformationen
  • Computername
  • Systemspezifikationen
  • Betriebszeit

Angenommen, ein Benutzer beschwert sich darüber, dass sein PC überlastet ist, wenn mehrere große Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind.

Sollten Sie feststellen, dass es sich um einen älteren Dual-Core-Computer mit 8 GB RAM handelt, könnte es sich eher um ein Speicherproblem als um ein mysteriöses Windows-Problem handeln.

Gutes IT-Fehlerbeheben beschränkt sich nicht nur auf die Reparatur von Software.

Manchmal lautet die richtige Diagnose:

Dieser Computer benötigt mehr Ressourcen.

Das RemoteToPC Systeminformations-Dashboard soll Technikern diese Art von Maschineninformationen von einem zentralen Ort aus zur Verfügung stellen.


8. Entscheiden Sie, ob Sie tatsächlich eine Fernverbindung benötigen.

Dies ist ein wichtiger Wandel in unserer Denkweise über Fernsupport.

Herkömmliche Fernwartungssoftware dreht sich um eine zentrale Frage:

„Wie kann ich eine Verbindung zu diesem Computer herstellen?“

Für die IT ist die bessere erste Frage:

„Was geschieht auf diesem Computer?“

Sobald Sie CPU, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Prozesse, Ereignisse und Systeminformationen überprüft haben, haben Sie möglicherweise bereits eine gute Vorstellung vom Problem.

Starten Sie dann gegebenenfalls die Remote-Sitzung und beheben Sie das Problem.

RemoteToPC vereint unbeaufsichtigter Fernzugriff mit Fernüberwachung und -verwaltung, damit Techniker nahtlos zwischen folgenden Bereichen wechseln können:

Überwachen → Diagnostizieren → Verbinden → Reparieren

anstatt jedes Mal blindlings eine Verbindung herzustellen, wenn jemand ein Ticket öffnet.


Eine einfache Checkliste für die Ferndiagnose von PCs

Wenn jemand meldet, dass ein entfernter Windows-Computer langsam ist, gehen Sie wie folgt vor:

1. Zentralprozessor

Ist die CPU-Auslastung ungewöhnlich hoch?

2. Erinnerung

Hat der Computer nicht genügend Arbeitsspeicher (RAM)?

3. Prozesse

Welche Anwendungen oder Prozesse verbrauchen diese Ressourcen?

4. Scheibe

Ist auf der Systemfestplatte nur noch wenig freier Speicherplatz vorhanden?

5. Veranstaltungen

Hat Windows Abstürze, Fehler oder andere Ereignisse protokolliert, die mit dem Problem in Zusammenhang stehen?

6. Hardware

Verfügt der Computer tatsächlich über ausreichend CPU-, RAM- und Festplattenressourcen für seine Arbeitslast?

7. Fernzugriff

Sobald Sie das Problem eingegrenzt haben, stellen Sie eine Verbindung zum Gerät her, falls eine manuelle Fehlerbehebung erforderlich ist.

Dies ist ein einfacher Arbeitsablauf, der jedoch die Zeit, die Techniker mit der blinden Suche auf entfernten Computern verbringen, drastisch reduzieren kann.


Von reaktivem Remote-Support bis hin zum Remote-IT-Management

Fernzugriff wird immer ein unverzichtbares IT-Werkzeug bleiben.

Die Verbindung zu einem Desktop-PC ist jedoch nur ein Teil der Computerunterstützung.

IT-Fachleute müssen außerdem Folgendes wissen:

Ist der Computer online?

Wird die Prozessorleistung durch etwas beansprucht?

Ist der Speicherplatz knapp?

Was läuft?

Was ist in letzter Zeit passiert?

Mit welcher Hardware habe ich es zu tun?

Und schließlich:

Muss ich mich per Fernzugriff verbinden?

Das ist die Richtung dahinter RemoteToPC's erweitert Computer verwalten Funktionen.

RemoteToPC wurde mit einer einfachen Philosophie geschaffen:

Von IT-Experten für IT-Experten entwickelt.

Das bedeutet, den Technikern praktische Informationen zu geben, die sie tatsächlich nutzen können – und nicht nur eine weitere Möglichkeit, den Desktop eines anderen zu sehen.

Sie können mehr davon sehen RemoteToPCÜberwachung, Verwaltung, Systeminformationen, Fernneustart Wake-on-LAN und andere IT-Funktionen auf unserem Remote-Management und -Überwachung für die IT

Sie können auch die RemoteToPC Schnittstelle auf unserem Screenshots


RemoteToPCErkennen Sie das Problem. Dann per Fernzugriff verbinden.

Ob Sie für eine kleine interne IT-Abteilung verantwortlich sind, Kunden als unabhängiger IT-Berater betreuen oder Hunderte von Endpunkten verwalten – bessere Informationen können schnelleren Support bedeuten.

RemoteToPC kombiniert sicheren Fernzugriff mit den Überwachungs- und Verwaltungsfunktionen, die IT-Fachleute benötigen, um zu verstehen, was auf den von ihnen betreuten Computern vor sich geht.

Greifen Sie nicht einfach per Fernzugriff auf den Computer zu. Informieren Sie sich, worauf Sie sich einlassen.

Versuchen RemoteToPC 14 Tage kostenlos testen →


Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich einen langsamen Computer aus der Ferne diagnostizieren?

Überprüfen Sie zunächst die CPU-Auslastung, die Speichernutzung, den verfügbaren Festplattenspeicher, die laufenden Prozesse, die letzten Windows-Ereignisse und die Hardwareinformationen des Computers. Diese Werte können helfen, die Ursache einzugrenzen, bevor Sie eine Remotedesktopverbindung herstellen.

Was verursacht die Verlangsamung eines entfernten Computers?

Häufige Ursachen sind eine hohe CPU-Auslastung, unzureichender Arbeitsspeicher, ressourcenintensive Prozesse, geringer Festplattenspeicher, fehlerhafte Anwendungen, Hintergrunddienste und Hardware, die für die aktuelle Arbeitslast des Computers nicht ausreicht.

Kann ich die CPU- und RAM-Auslastung eines Remote-Computers überprüfen?

Ja. Fernüberwachungs- und -verwaltungstools können Systemressourceninformationen wie CPU-, RAM- und Festplattennutzung liefern, ohne dass ein Techniker den Computer physisch aufsuchen muss.

Warum sollte die IT laufende Prozesse überprüfen?

Die CPU- oder Speicherauslastung zeigt an, dass Ressourcen verbraucht werden. Die Liste der laufenden Prozesse hilft dabei, die Anwendung oder den Prozess zu identifizieren, der diese Ressourcen verbraucht , wodurch sich das zugrunde liegende Problem deutlich leichter finden lässt.

Warum sind Windows-Ereignisse für die Remote-Fehlerbehebung nützlich?

Manche Probleme verschwinden, bevor der Techniker sie untersuchen kann. Windows-Ereignisse können Informationen über Anwendungsfehler, Systemfehler, Dienstprobleme und andere zuvor aufgetretene Ereignisse speichern.

Worin besteht der Unterschied zwischen Remote-Desktop- und Remote-Computerverwaltung?

Remote-Desktop-Software ermöglicht in erster Linie die Anzeige und Steuerung eines anderen Computers. Die Remote-Computerverwaltung erweitert diese um Informations- und Verwaltungsfunktionen, die IT-Fachleuten helfen, Rechner zu überwachen, zu diagnostizieren und zu verwalten – auch ohne eine vollständige Remote-Desktop-Sitzung zu starten.


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